DAS WESTFALENSTADION

  Das Westfalenstadion - Eine der schönsten Fußball-Arenen Europas
 
Das Westfalenstadion - Eine der schönsten Fußball-Arenen EuropasDas Dortmunder Westfalenstadion wurde zur Weltmeisterschaft 1974 gebaut und bot 54.000 Zuschauern Platz. Die Pläne für den weiteren Ausbau der Arena wurde eine der großen Trumpfkarten für die Bewerbung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) um die WM-Endrunde 2006. Seit jeher galt es als "tollste Bude der Bundesliga" - ab dieser Spielzeit ist es nun nicht nur das tollste, sondern auch das größte deutsche Stadion.

1.153.600 Zuschauer waren in der Saison 2002/03 zu Gast im Dortmunder Westfalenstadion - absoluter Ligarekord! Diese gigantische Zahl soll jetzt noch übertroffen werden. Mit Abschluss der dritten Ausbaustufe ist der BVB-Tempel nun eine Fußball-Oper der Superlative. 82.932 Zuschauer können nun die Bundesliga-Heimspiele des BVB verfolgen.

Nach Schließung und Ausbau der Stadion-Eckbereiche verfügt Dortmund als Gastgeber-Stadt des Fußball-Weltturniers 2006 über eine Spielstätte von Weltformat. Die Hoffnungen von Fans und Verantwortlichen, in drei Jahren Austragungsort eines Halbfinales zu werden, sind berechtigt. "Neben Dortmund wird es mit Berlin und München nur zwei weitere Stadien geben, die die Normen für ein Halbfinale erfüllen, weil sie über 66.000 Sitzplätze verfügen. Es wäre mehr als angemessen, wenn im größten Bundesland Deutschlands und in der Fußball-begeisterten Region Ruhrgebiet ein solches Halbfinalspiel stattfinden würde. Es wäre eine Verbeugung vor den Menschen hier, die den Fußball populär gemacht haben", unterstreicht BVB-Präsident Dr. Gerd Niebaum die Dortmunder WM-Ambitionen.


  Die BVB-Fans auf der größten Stehplatztribüne Europas
 
Die BVB-Fans auf der größten Stehplatztribüne EuropasMehr als 30 Jahre und drei Ausbaustufen liegen zwischen dem ersten Richtfest des Schmuck-Kastens der WM 74 und der Inbetriebnahme eines Prunkstückes für das Weltturnier 2006. Bereits 1992 wurde das Fassungsvermögen durch die Umrüstung von Steh- in Sitzplätze auf der Nordtribüne auf 43.000 Zuschauer reduziert. Im Rahmen der Ausbaustufe eins wurden die West- und Osttribüne 1995 um einen Oberrang aufgestockt. Hinzu kam die Erweiterung des Gastronomieangebotes durch die Errichtung von Stammtischbereichen in der Westribüne.

In einer zweiten Ausbaustufe konnte die Zuschauerkapazität 1998 auf 69.000 erhöht werden. Auch vis-a-vis rotierten die Betonmischer: Eigentlich hatte BVB-Manager Meier damit geliebäugelt, die Südtribüne, das Epizentrum Dortmunder Fußballbegeisterung, unter "Denkmalschutz" zu stellen. Trotzdem wurde sie in dieser Phase auf 25.000 Plätze auf einer Fläche von 4.200 Quadratmetern erweitert und somit zu Europas größter Stehplatztribüne ausgebaut. Bei voll besetzten Rängen teilen sich drei Besucher in diesem Bereich die Fläche einer aufgeschlagenen Zeitung - Gemeinschafts-Feeling pur. Die Nordtribüne wurde ebenfalls durch einen Oberrang und zwei Gastronomiebereichen mit BVB-Museum erweitert.


  Die Ausbaustufe Drei
 
Die Schließung der Eckbereiche des Westfalenstadions war erneut ein höchst ehrgeiziges Projekt. Das Fassungsvermögen wurde um weitere 14.499 Plätze erhöht. Die anspruchsvollste Ingenieurs-Aufgabe betraf die Konstruktion der Stadionbedachung. Dabei wurden die bisherigen Eck-Pylone im Inneren des Stadions, die die Tribünendächer bislang stützten und eine Sichtbehinderung für die neuen Sitzplätze im ausgebauten Eckbereich dargestellt hätten durch acht außen installierte gelbe Stahlpylone ersetzt. Die Dachumhängung wurde von einem Schweizer Spezialteam mit Hilfe des sogenannten "Litzenheber-Verfahrens" vorgenommen. Dabei wurden die Dächer mit Hilfe von Zylindern um zwei Zentimeter abgesenkt, so dass die neue Tragekonstruktion des Daches greifen konnte. Ein Tribünendach allein wiegt rund 3.000 Tonnen.

Schon jetzt bilden die acht 62 Meter hohen gelben Pylone markante Ausrufezeichen in der Dortmunder Skyline. Bei der WM 2006 werden die weithin sichtbaren Stahlkonstruktionen Gästen aus aller Welt den Weg ins Westfalenstadion weisen. Die Dortmunder Fußball-Fans werden nicht bis 2006 warten müssen. Laut einer Umfrage glauben 73 Prozent von ihnen, dass sich die Stimmung im Westfalenstadion durch den Umbau noch weiter verbessert. Beste Voraussetzungen für viele unvergessliche Fußball-Feste in der "tollsten (und größten) Bude der Bundesliga".


  Die Verhältnisse stimmen
 
Klönen in geselliger Runde und tollem Ambiente: Der Borussia ParkAuch in punkto gepflegter Gastlichkeit setzt der BVB neue Maßstäbe. In zwei der neuen Ecken (Westtribüne/Nord und Westtribüne/Süd) entstehen neue Hospitality-Bereiche. Mit zukünftig 3.450 VIP-Plätzen wird der Dortmunder Tempel auch in diesem Bereich über die größten Kapazitäten der Liga verfügen. In der attraktiven Gastronomiewelt des Borussia Parks in der Nordtribüne erwarten den Besucher über 1.000 Bilder, Pokale und Ausstellungsstücke, die die 94-jährige Vereinsgeschichte dokumentieren. Rund um den nachgebildeten 'Borsigplatz' lassen sich im Flair der 60er und 90er Jahre Geschäftskontakte pflegen oder die Heimspiele des BVB diskutieren.

Dennoch stimmen in Dortmund noch immer die Verhältnisse: In Relation zum Gesamtfassungsvermögen beherbergen die Gastronomiebereiche lediglich einen bescheidenen prozentualen Anteil von Besuchern.


  Einige interessante Zahlen zur Ausbaustufe drei:
 
  • 1.940 Tonnen Konstruktionsstahl
  • 24.000 m³ Beton
  • 3.250 Fertigteile
  • 666 Tribünenstufen mit einer Gesamtlänge von 7.800 m, das entspricht etwa 20 Stadionrunden
  • Aufgesetzte Dachteile bilden eine Fläche von 12.600 m², entspricht 1.5 Fußballfeldern, und ein Gewicht von 280 t
  • ca. 200 Arbeiter, 6 Bauleiter, 2 Schichten (in Spitzenzeiten ca. 400 Arbeiter)

FAKTEN RUND UM DEN SPIELBETRIEB IM WESTFAHLENSTADION:

- AN EINEM SPIELTAG SIND CA: 140 POLIZEIBEAMTE IM EINSATZ

- 60 SANITÄTER UND ZWEI ÄRZTE HALTEN SICH FÜR ALLE FÄLLE BEREIT

- BIS ZU 500 ORDNUNGSKRÄFTE SORGEN FÜR EINEN REIBUNGSLOSEN ABLAUF DES SPIELBETRIEBES

                                AN EINEM NORMALEN BUNDESLIGASPIELTAG VERZEHREN DIE STADIONBESUCHER RUND:

-57000 BECHER BIER

-12000 BRATWÜRSTE

-2000 BOCKWÜRSTE

-1500 SCHNITZEL

-1500 FRIKADELLEN

-1800PIZZEN

-3500BREZEL

 

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